Aktuelle und künftige Entwicklungen bei ThrombosemittelnB01 Antithrombotische Mittel
Veröffentlicht am: 04.12.24
Fazit zu den Entwicklungen bei den Thrombosemitteln
In der Indikationsgruppe der Antithrombotischen Mittel stiegen die Ausgaben im Jahr 2023 um 83,7 Mio. Euro (plus 3,1 %).
Ausgabenerhöhung zu 2022 um 83,7 Mio. Euro (Plus von 3,1%).
Erstmals gab es kein Verbrauchsanstieg im betrachteten Zeitraum. Der Ver-brauch der direkten orale Antikoagulanzien (DOAKs; insbesondere Faktor-Xa-Hemmer) wuchs etwas schwächer als in den Vorjahren. Der Verbrauch von Vi-tamin-K-Antagonisten ist weiterhin deutlich rückläufig, auch der ASS-Verbrauch ging erneut zurück.
Die Innovation mit den größten Auswirkungen innerhalb der Indikationsgruppe sind die DOAKs. Bezogen auf die Zielpopulation ist das größte Anwendungsge-biet die Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern.
Das Verbrauchswachstum der DOAKs erreichte seit 2018 einen Höhepunkt und verlangsamte sich seitdem leicht. Der Verbrauchsanteil dieser Therapieansätze stieg in diesen Jahren jeweils etwa um 3%. 2023 fielen rund 44% des Ver-brauchs der gesamten Indikationsgruppe auf diese Therapieansätze.
Ausblick auf künftige Entwicklungen bei den Thrombosemitteln
In den nächsten Jahren ist weiterhin ein Verbrauchsanstieg für die DOAKs zu erwarten. Seit 2013 ist hier ein stetiges Wachstum zu beobachten.
Parallel ist ein Rückgang der Vitamin-K-Antagonisten zu erkennen. Somit ist ab-sehbar, dass Vitamin-K-Antagonisten zu einem großen Teil durch DOAKs verdrängt werden.
Durch den zu erwartenden weiteren Anstieg des Verbrauchs von DOAKs werden sich auch in den nächsten Jahren die Ausgaben weiter erhöhen, was sich insbesondere in der Therapieansatz- und Verbrauchskomponente niederschlagen wird.
Umsatzstärkster Wirkstoff ist Apixaban. Generika wurden durch die European Medicines Agency (EMA) bereits zugelassen, aber noch nicht in Deutschland eingeführt (Stand August 2024) Sie sollten zu einem erheblichen Umsatzrückgang führen
Diese Internetseiten informieren über den Arzneimittelmarkt in Deutschland und zeigen etwa den Verbrauch von Medikamenten. Diese Angaben spiegeln die wesentlichen Trends des derzeitigen Behandlungsgeschehens wider. Sie sind jedoch nicht als individuelle Therapieempfehlungen zu verstehen.
Zu Ihrer Information:
Diese Internetseiten informieren über den Arzneimittelmarkt in Deutschland und zeigen etwa den Verbrauch von Medikamenten. Diese Angaben spiegeln die wesentlichen Trends des derzeitigen Behandlungsgeschehens wider. Sie sind jedoch nicht als individuelle Therapieempfehlungen zu verstehen.
Bitte wählen Sie aus der Vorschlagsliste einen gütigen ATC-Code aus.
Diese Internetseiten informieren über den Arzneimittelmarkt in Deutschland und zeigen etwa den Verbrauch von Medikamenten. Diese Angaben spiegeln die wesentlichen Trends des derzeitigen Behandlungsgeschehens wider. Sie sind jedoch nicht als individuelle Therapieempfehlungen zu verstehen.
Wir setzen auf unserer Webseite ausschließlich notwendige Cookies ein. Wir nehmen zudem eine anonyme Besuchermessung mit dem Tool Matomo vor. Hierfür werden die Protokolldaten des Webservers sowie die gekürzte IP-Adresse ausgewertet. Rückschlüsse auf Ihre Person sind dabei nicht möglich. Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten auf unserer Webseite finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.